Systemische Deeskalation
Soziale Einrichtungen
Konflikte und aggressive Situationen souverän meistern
In Bereichen wie Schule, Jugendarbeit, psychiatrischen Einrichtungen und Ambulante Diensten oder im Rahmen familienbezogener Kriseninterventionen treten häufig unerwartet Spannungen und aggressive Verhaltensweisen auf. Um in solchen Momenten nicht unbewusst in belastende Muster wie Machtspiele zu verfallen, ist es entscheidend, rasch auf wirksame Methoden zurückgreifen zu können.
Dieses Training bietet die Gelegenheit, sich intensiv mit eigenen Reaktionsweisen auseinanderzusetzen und neue, hilfreiche Ansätze für den Umgang mit Konflikten kennenzulernen. Durch praktische Übungen und Rollenspiele werden die Teilnehmenden gezielt darauf vorbereitet, auch in schwierigen Situationen handlungsfähig Beziehungsorientiert und gelassen zu bleiben.
Schwerpunkte des Training
- Entwicklung einer stabilen inneren Haltung: Techniken zur Fokussierung und bewussten Atmung für mehr Gelassenheit
- Wirkungsvoller Einsatz von Körpersprache und Führungskompetenz im Kontakt mit anderen
- Strategien zur Bewältigung von Stress, Angst, Ärger und Wut
- Präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Eskalationen
- Konstruktiver Umgang mit Widerständen und Blockaden
- Freundliche, aber klare Kommunikation in angespannten Situationen
- Praktische Ansätze zur Deeskalation bei provozierendem oder aggressivem Verhalten
- Gesprächsführung auf der Basis gewaltfreier Kommunikation und verbaler Deeskalation
- Grenzen setzen, ohne zu verletzen: Methoden der wertschätzenden Abgrenzung
- Anwendung des Modells der „beharrlichen, aber kontrollierten Eskalation“
- Umsetzen von Konsequenzen und Prinzipien moderner Autoritätskonzepte
- Zusammenarbeit im Team: Absprachen, gemeinsame Strategien und Netzwerkbildung
DAUER:
Tagesseminar
TEILNEHMER:
Lehrer:innen - Erzieher:innen - Soziale Arbeit